Befragung der Studierenden zum Verpflegungsangebot der Hochschule Neubrandenburg zum Weltverbrauchertag
Den Weltverbrauchertag nutzen Verbraucherverbände bundesweit, um kritisch Bilanz zu ziehen und die Verbraucherinteressen öffentlich einzufordern.
Die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern e. V. nimmt diesen Tag zum elften Mal zum Anlass, gemeinsam mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz und weiteren Partnern am 22. März 2012 eine Veranstaltung unter dem Motto „Verbraucherschutz – Ernährung – Landwirtschaft“ durchzuführen. Gastgeber ist die Hochschule Neubrandenburg.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), Sektion MV und die Vernetzungsstelle Schulverpflegung in MV, führen zum Weltverbrauchertag, in der Hochschulmensa vom 13.03. - 15.03.2012 eine Befragung durch, die die Zufriedenheit der Tischgäste hinsichtlich der Speisenqualität, der Angebote und der Rahmenbedingungen erfragt. Die DGE möchte damit in Erfahrung bringen, worauf die Studierenden beim Speisenangebot Wert legen und stellt Fragen wie: Bevorzugen Sie ein Mittagessen in Bio-Qualität, vegetarische Angebote oder doch lieber Hausmannskost? Wie wichtig sind Portionsgrößen, Komponentenwahl und der Geschmack der Speisen? Ist Ihnen das Ambiente wichtig oder wird sich bei der Wahl hauptsächlich am Preis orientiert?
Nach Auswertung der Fragebögen stellt die DGE die Ergebnisse am 22. März anlässlich des Weltverbrauchertages vor. Im Anschluss daran erarbeitet die DGE ggf. Optimierungsvorschläge auf Grundlage des „DGE-Qualitätsstandard für die Betriebsverpflegung".
Das Studentenwerk Greifswald ist Betreiber der Mensa und ergänzt am Weltverbrauchertag wie auch im Zeitraum der Befragung (13.03. - 15.03.2012) seine täglichen Speisepläne mit Aktionsmenüs der DGE.
Folgende Menüs sind an diesen 3 Tagen geplant:
Dienstag, 13.03.2012 : Hähnchenstreifen in Rucolasoße mit Tomatentagliatelle
Mittwoch, 14.03.2012 : Gemüsebratling mit Kräuterdip, Gemüsereis und Himbeer-Amarettini-Joghurt
Donnerstag,15.03.2012 : Gekochtes Rindfleisch mit Frankfurter Grüne Soße
Mit dieser Tischgastbefragung möchte das Studentenwerk Greifswald seine Bereitschaft und sein großes Engagement dahingehend unterstreichen, seinen Studenten/innen, Bediensteten und sonstigen Gästen ein ernährungsphysiologisch ausgewogenes Speisenangebot zukommen zu lassen.
Dr. Karl-Theodor-Maaß-Haus im Ostseebad Rerik erhält JOB&FIT- und Fit im Alter-Logo der DGE
01.02.2012
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zeichnete am 31. Januar 2012 nach erfolgreich bestandener Zertifizierung durch die DGE die Seniorenresidenz Dr.-Karl-Theodor-Maaß-Haus für ihr Angebot einer vollwertigen Verpflegung aus. Das Dr.-Karl-Theodor-Maaß-Haus im Ostseebad Rerik ist damit bundesweit die erste Einrichtung, die sowohl die Fit im Alter-Zertifizierung als auch die JOB&FIT-Zertifizierung erworben hat.
In Mecklenburg-Vorpommern ist es die erste Einrichtung, welche die Fit im Alter-Zertifizierung erfolgreich absolviert hat und nun ihr Engagement für die Umsetzung einer ausgewogenen Ernährung offiziell ausloben darf. Damit dürfen sich die rund 100 Bewohner/Innen und etwa 70 Mitarbeiter/Innen künftig über eine vollwertige Verpflegung mit Zertifikat freuen.
„Sie haben sich aus eigener Initiative den anspruchsvollen Kriterien der DGE gestellt und wollen Ihren Gästen eine zeitgemäße, ausgewogene und schmackhafte Vollwertkost anbieten. Damit tragen Sie nicht unwesentlich zu einer hohen Lebensqualität Ihrer Gäste und Mitarbeiter/Innen bei.“ lobte die Vertreterin vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V gleich zu Beginn der Veranstaltung.
In Zusammenarbeit mit der Heimleitung, dem Seniorenbeirat und Mitarbeitern der DGE wurde in den letzten eineinhalb Jahren der Speisenplan schrittweise umgestellt. Das es nur noch dreimal oder noch weniger Fleisch pro Woche geben solle, hat gerade bei den Heimbewohnern erst einmal einigen Widerstand ausgelöst, so Tobias Leverenz, der Küchenleiter der Residenz. Viele der Gäste hatten zuvor die Einstellung, dass das Essen umso besser sei, je mehr Fleisch auf dem Teller läge. Inzwischen werden Vollkornprodukte, Gemüsebeilagen und Salate fast schon selbstverständlich akzeptiert, freut sich Tobias Leverenz. Dies liegt unter anderem auch daran, dass er sowohl die Senioren, als auch die Mitarbeiter aktiv mit in den Prozess einbezieht, diese informiert und Jeder auch anonym Rückmeldungen geben oder Verbesserungsvorschläge machen kann.
Gesine Roß, Leiterin der Geschäftsstelle der DGE-Sektion Mecklenburg-Vorpommern betonte bei der Logoübergabe: „Die große Herausforderung bei der Zusammenstellung eines gesundheitsfördernden Verpflegungsangebots liegt darin, sowohl ernährungsphysiologische Aspekte umzusetzen als auch die Akzeptanz durch leckere und geschmackvolle Speisen zu erzeugen. Diese Herausforderung hat das Dr. Karl-Theodor-Maaß-Haus vorbildlich gemeistert und setzt damit neue Maßstäbe im Bereich Ernährung. Dies kann gerade für das Gesundheitsland MV eine wichtige Signalwirkung haben und hoffentlich weitere Einrichtungen ermutigen, ebenfalls diesen Weg zu beschreiten.“
„Fit im Alter – Gesund essen, besser leben“ und „JOB&FIT– Mit Genuss zum Erfolg!“ werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. durchgeführt und sind Teil des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
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Stolz nahmen Hans-Holger Wüstholz, der Geschäftsführer des Dr. Karl-Theodor-Maaß-Haus im Ostseebad Rerik und Tobias Leverenz, Küchenleiter der Residenz die beiden DGE-Logos von Frau Gesine Roß, DGE-Sektion Mecklenburg-Vorpommern entgegen. |
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Weiterführene Informationen:
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Qualitätsstandards
in der Seniorenverpflegung |
DGE-Qualitätsstandard
für die Betriebsverpflegung |
Seniorenresidenz
Dr.-Karl-Theodor-Maaß-Haus |
Vitamin C, Zink-Tabletten und Co. – Vom Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln bei Erkältungen
Gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit verbreiten sich jedes Jahr wieder Erkältungswellen und mit ihr die Frage, wie das Immunsystem gestärkt werden kann. Dass das Immunsystem und die Ernährung in einem Zusammenhang stehen, ist inzwischen den meisten Menschen bewusst. Doch was genau kann die Ernährung zur Prävention oder Therapie von Erkältungen bewirken? Vitamine, so die weit verbreitete Meinung, sind immer gesund und werden häufig schon zur Vorsorge zusätzlich eingenommen. Doch ist aus wissenschaftlicher Sicht die prophylaktische oder therapeutische Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen bei Erkältungen überhaupt sinnvoll und wirksam?
Den ganzen Text zum downloaden finden Sie hier: Vitamin C, Zink-Tabletten und Co.
Wissenswertes zum einem der bekanntesten Halloween
Symbole: Der Kürbis
Ob groß oder klein, kugelförmig
oder eher länglich: Der Kürbis ist eines der bekanntesten
Symbole zu Halloween. Dann werden die Kürbisse regelmäßig
ausgehöhlt und mit gruseligen Fratzen verziert. Positiver
Nebeneffekt: Aus dem Inneren können vielseitige Köstlichkeiten
zubereitet werden.
Denn Kürbisse sind ernährungsphysiologisch sehr bedeutsam.
Mit etwa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch zählen
Kürbisse zu den kalorienarmen Gemüsen. Dies liegt unter
anderem an dem hohen Wasseranteil. Ähnlich wie Melonen, Zucchini
und Gurken, welche mit dem Kürbis nah verwandt sind, bestehen
sie zu rund 90 Prozent aus Wasser.
Auch die Inhaltsstoffe der Kürbisfrüchte können
sich sehen lassen: Das Fruchtfleisch des Kürbisses ist reich
an den Mineralstoffen Kalium und Eisen, sowie an Carotinoiden
und eignen sich gut als Kost für Magenkranke.
Carotinoide sind bedeutende Schutzstoffe, die als Antioxidanzien
als sogenannte „Radikalfänger“ wirken und so
die Zellen vor Schädigung bewahren können. Carotinoide
gelten somit als Schutzfaktor gegen Krebs, Herz- und Gefäßerkrankungen.
Kürbisse können aufgrund ihrer Bekömmlichkeit und
wichtigen Inhaltsstoffe ebenso wie Karotten als erstes Gemüse
in der Beikost gefüttert werden. Sie werden auch häufig
in der Diätküche als Schonkost verwendet.
Übrigens sind Kürbisse
die größten Beeren der Welt: Beerenfrüchte haben
eine dicke Fruchtwand, welche (meist mehrere) Samen in ihr Fruchtfleisch
einschließt. Dies ist bei der Johannis- und Stachelbeere
der Fall oder eben auch bei dem Kürbis. Die Fruchtgröße
reicht – je nach Sorte und Kultur – von knapp tennisballgroß
bis hin zu Riesenfrüchten. Der Rekordhalter ist ein 821,24
Kilogramm schwerer Kürbis mit 4,7m Durchmesser, welcher 2010
in Amerika einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde schaffte.
Stimm- und Sprechseminar
Menschen mit stimmintensiven
Berufen wie zum Beispiel Lehrer, Politiker oder auch Ökotrophologen,
Diätassistenten und Ernährungsberater sind besonders
gefährdet für vielfältige Stimmstörungen.
Die gute Nachricht dabei ist: Techniken zum richtigen Gebrauch
der Stimme können erlernt werden.
Aber auch das Wissen um Einsatz und Wirkung der Stimme sind sehr
wichtig, wenn beruflich überzeugt werden soll und Glaubwürdigkeit
und Begeisterung für die Inhalte bei Vorträgen zu erhöhen.
Denn die Stimme ist es, die Botschaften transportiert, Emotionen,
Charakter und die Persönlichkeit vermittelt. Sie erzeugt
Aufmerksamkeit, Interesse, Wertschätzung und Sympathie. Durch
gezieltes Stimmtraining und richtigen Stimmansatz kann die Belastbarkeit
und Qualität der Stimme erhöht werden.
Am Mittwoch den
13. Oktober 2011 fand deshalb das erste Stimm- und Sprechseminar
der DGE Sektion MV in Schwerin statt. 17 Teilnehmer, hauptsächlich
aus dem Raum Mecklenburg-Vorpommern und Umgebung, aber auch aus
ferneren Bundesländern angereiste, fanden ihren Weg nach
Schwerin, um sich einen Tag lang intensiv mit ihrer Stimme zu
beschäftigen.
Dabei wurden zuerst einmal die theoretischen Grundlagen von dem
Zusammenspiel der Haltung, Atmung, Stimme und Artikulation betrachtet.
Doch schon kurz darauf musste jeder selber aktiv werden, um seine
eigene „Normalstimme“ in der sogenannten Indifferenzlage
herauszubekommen. Es ist bedeutsam diese zu kennen und bei Vorträgen
zu nutzen, damit langfristig die Stimme geschont und Störungen
vorgebeugt werden kann. Unterstützend und beratend stand
die Referentin jedem zur Seite, um Tipps zu geben bzw. ein Feedback,
ob die Übung auch richtig durchgeführt wird und der
Ton schon richtig getroffen wird. Es folgten weitere praktische
Übungen zur Sprechgenauigkeit bzw. deutlichen Artikulation.
Wobei jeweils sehr genau und individuell betrachtet wurde, wo
Optimierungsbedarf besteht oder noch weiter geübt werden
muss.
Vereinzelt konnten die Teilnehmer auch eine Kurzpräsentation
halten, um daraufhin ein detailliertes Feedback zu ihrer Wirkung
von dem Publikum zu bekommen.
Bei all der Arbeit
und Lernen kam der Spaß trotzdem nicht zu kurz, da der Humor
schließlich auch ein hilfreiches Instrument für gelungene
Vorträge sein kann.
